Freispruch am Amtsgericht Dortmund

Vor dem Amtsgericht Dortmund fand am 10.12.2025 eine Verhandlung wegen des Tatvorwurfs der „Beihilfe zur versuchten gefährlichen Körperverletzung” statt. Hintergrund war der Einsatz von Pyrotechnik beim Bundesligaspiel des BVB gegen den FC Bayern München im November 2024.

Dem Angeklagten, verteidigt durch Rechtsanwältin Rasch, wurde vorgeworfen, eine Blockfahne festgehalten und damit die Vermummung von Personen unterstützt zu haben, die etwa eine halbe Stunde später Pyrotechnik zündeten.

Nach Antrag auf Einstellung des Ermittlungsverfahrens erging ein Strafbefehl, dem Einspruch folgte die Hauptverhandlung.

Nach Ansicht des Beweismittels – eines Videos – welches allen Beteiligten naturgemäß bereits zu Beginn des Verfahrens vorlag, war die Verhandlung in kürzester Zeit beendet, da auch die anwesende Staatsanwältin keinerlei Ansatzpunkt für eine strafbare Handlung sah. Weitere Beweismittel lagen nicht vor, sodass der Angeklagte auf Kosten der Staatskasse freigesprochen wurde. 

Aufgrund der Ausgangslage erübrigten sich rechtliche Ausführungen im Hinblick auf den Zusammenhang von etwaigen Vorbereitungshandlungen zum Abbrennen von Pyrotechnik sowie … » mehr lesen

Fanhilfe Dortmund fordert Dortmunder Polizeipräsidenten zur verbalen Abrüstung auf!

Die EM im eigenen Land steht vor der Tür und was das für die Polizei und ihren Umgang mit Fußballfans bedeutet, haben viele Anhänger in der abgelaufenen Saison bereits mehrfach zu spüren bekommen.

So auch die Darmstädter Gästefans, die sich im Nachgang an das Bundesligaspiel am vergangenen Samstag einer mehrere Stunden andauernden Maßnahme unterziehen mussten. Der Anlass und die Hintergründe der Maßnahme können aus erster Hand bei der Darmstädter Fanhilfe unter http://fanhilfe.block1898.de/?p=233 nachgelesen werden. Zum Zeitpunkt des Eintreffens unserer Anwälte stellte sich die Situation vor Ort als beruhigt dar, einzig auf Seiten der eingesetzten Polizeibeamten herrschte eine gewisse Aufgeregtheit, die erst zum Ende der Maßnahmen hin nachließ.
Auf massives Unverständnis stoßen – unabhängig vom Geschehen rund um die eigentlichen Einsatzmaßnahmen – allerdings die Äußerungen des Dortmunder Polizeipräsidenten Lange vom 22.05.2024. Seine Behörde und er hatten erklärt, dass vier Personen „noch vor Ort zweifelsfrei“ als „Täter“ identifiziert worden seien.
„Im demokratischen … » mehr lesen